»Scuderia Hlidbeki« greift nach dem Titel
Lübbecker Seifenkistenrennen: Verwaltung mit eigenem Boliden am Start
Lübbecke. Wenn die Stadt auf der richtigen Seite sich dem Rennfieber hingibt, darf die Verwaltung nicht abseits stehen. Zum Lübbecker Seifenkistenrennen am 1. Juli geht deshalb erstmals auch ein Team aus dem Rathaus an den Start. Der „Scuderia Hlidbeki“ (italienisch-pseudoschlau für „Rennstall Lübbecke“) werden dabei in der Fun-Klasse durchaus Außenseiterchancen eingeräumt – mancher erkennt in ihr gar einen Geheimfavoriten.
Christoph Wiehe, Marlon Simon, Matthias Albrecht, Malte Brosent, Matthias Blum und Alexander Bremermann haben den flotten Flitzer gebaut, der mit Spoilern versehen und in den Farben der Stadt lackiert ist. Insgesamt grob überschlagene 70 mehr oder weniger effektive Arbeitsstunden stecken in dem Gefährt. Schirmherrschaft und technische Bauüberwachung übernahm der Bürgermeister höchstselbst – und widerspricht energisch allen Gerüchten, er sei dabei nur dem Lockruf einer Kiste Bier gefolgt.
Als Pilotinnen konnte das Team zwei Amazonen gewinnen, deren Qualifikation über jeden Zweifel erhaben ist: Jasmin Detering und Janika Weber, beide im Bereich Sicherheit und Ordnung tätig und deshalb in Sachen Verkehrsvergehen mit allen Wassern gewaschen, werden den Rathaus-Boliden ins Ziel steuern. Auf ihren Schultern ruhen die Hoffnungen der rund 200 Mitarbeiter im Dienst der Stadt Lübbecke, die den Trophäenschrank im Rathaus um einen Pokal bereichert sehen möchten.