»Pandemiathlon« bringt fast 5.000 Euro
Zunächst war es eine Schnapsidee, dann wurde es ein gemeindeweiter Bewegungstag in diesem Sommer, bei dem auch noch ordentlich Geld für den guten Zweck gesammelt wurde. Im Wehdemer Life House wurde jetzt die offizielle Spendenübergabe für den ersten Stemweder „Pandemiathlon“ nachgeholt. Mit dabei waren Teilnehmer, Sponsoren und natürlich auch Vertreterinnen und Vertreter der beiden Spendenempfänger.
Rund 150 Personen hatten sich am 5. Juni, mehr oder weniger kurzfristig, an dem sportlichen Event beteiligt. Sie hatten entweder mit dem Rad einen 200-Kilometer-Rundkurs zurückgelegt, oder hatten einzelne Etappen eines 100-Kilometer-Staffellauf durch alle 13 Stemweder Ortsteile absolviert - zu Fuß im Walking- oder Joggingtempo, oder auch mit Inlinern oder Tretrollern. Auch mehrere Stemweder Vereine hatten ihre Mitglieder mobilisiert und sich mit verschiedenen Aktionen am „Pandemiathlon“ beteiligt. Zudem nutzen viele auch die sozialen Medien, um sich aus der ganzen Welt dazuzuschalten und online an dem Event teilzunehmen.
Ins Leben gerufen wurde der „Pandemiathlon“ von Lars Schulz und Kevin Guennoc vom Life House und Jörg Bartel von der Gemeinde Stemwede. Die Idee war es, nach dem Lockdown im Winter wieder möglichst viele Menschen in Bewegung zu setzen und gleichzeitig Spenden zu sammeln.
„Ich bin nach wie vor begeistert davon, was an diesem Tag bei uns in Stemwede los war“, so Jörg Bartel aus dem Verwaltungsvorstand der Gemeinde Stemwede. „Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich an den Zieleinlauf am Life House denke.“ Auch Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat lobte noch einmal alle Beteiligten Akteure. „Was hier an diesem Tag passiert ist, ist wieder einmal ein Beleg für die Intaktheit unserer Gemeinde und den Zusammenhalt in Stemwede.“
Insgesamt wurden durch Benefiz-Startgelder und durch die Unterstützung von Westenergie, der Volksbank Lübbecker Land und dem E-Center Hartmann in Levern fast 5.000 Euro gesammelt. Die Summe geht nun zu gleichen Teilen an das Life House in Wehdem sowie an die Aktion „Kilometer für Kinder“, die die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt.