Überblick gewinnen: Kreis macht Umfrage zur häuslichen Pflege
Kreis Minden-Lübbecke, 10.09.2007
Überblick gewinnen: Kreis macht Umfrage zur häuslichen Pflege
Die Zahl älterer, pflegebedürftiger Menschen nimmt auch im Mühlenkreis stetig zu. Gleichzeitig gibt es immer weniger Unterstützungsmöglichkeiten aus dem familiären Umfeld, so dass unterschiedliche Hilfeleistungen an Bedeutung gewinnen. „Um die Unterstützungsangebote bestmöglich zu gestalten, möchten wir herausfinden, welche Angebote vor Ort bekannt sind, welche genutzt werden und welche Ergänzungen hilfreich sein könnten“, erläutert Dr. Christian Adam vom Sozialamt des Kreises Minden-Lübbecke.
Aus diesen Gründen startet der Kreis Minden-Lübbecke in diesem Monat eine Befragung zur häuslichen Pflege im Kreisgebiet. Die Befragung richtet sich speziell an Personen mit pflegebedürftigen Angehörigen, die in einem Altenpflegeheim im Kreis lebt. „Wir möchten so einen Überblick über die Erfahrungen dieses Personenkreises mit häuslichen Hilfen im Kreis Minden-Lübbecke erhalten“, erklärt Klaus Marschall, Seniorenbeauftragter der Kreisverwaltung.
Die notwendigen Informationen sollen mit einem standardisierter Fragebogen erfragt und ausgewertet werden. Studierende der Fachhochschule Bielefeld werden mit Hilfe dieses Katalogs im Auftrag des Kreises Minden-Lübbecke zwischen dem 17. und 28. September eine telefonische Befragung durchführen.
Alle Interessierten, die selber einen Angehörigen pflegen und an der Befragung teilnehmen möchten, können den Fragebogen beim Kreis Minden-Lübbecke anfordern.
Kontakt: Kreis Minden-Lübbecke, Dr. Christian Adam oder Klaus Marschall, Tel. 0571/807-2288 oder -2287, E-Mail c.adam@minden-luebbecke.de oder k.marschall@minden-luebbecke.de.